Indien 2017

Im Herbst 2017 habe ich mit einer Gruppe junger Leute unsere Partner in Indien wieder besucht.

Die Gruppe konnte sich persönlich davon überzeugen, dass die verschiedenen Projekte der Kirchengemeinde vorzüglich laufen und inzwischen hervorragende Ergebnisse liefern. Im Kinderheim haben jetzt 32 Aidswaisen ein neues zu Hause gefunden. Die 12 Witwen wohnen mit  im Mädchenwohnheim und haben so neue Aufgaben als „Omas“ bekommen. Die zweite Photovoltaikanlage konnte auf dem Jungenwohnheim errichtet werden und hat ihren Betrieb aufgenommen. Die schon länger aufgebaute Milch-und Hühnerfarm ernährt drei Familien und versorgt gleichzeitig die Kinder aus den Heimen mit guter Nahrung. Durch die diesjährigen Projektmaßnahmen konnte der Bestand an Wasserbüffeln ergänzt und aufgefrischt werden.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Begegnung lag im Bereich der Gefährdung unserer Umwelt durch den auch in Indien wachsenden Berg an Plastikmüll. Durch Informationsveranstaltungen in der Schule und der Bibelschule sowie dem praktischen Sammeln von Müll. In einer weiteren Aktion ging es um die Integration von Menschen mit Behinderungen. Im hinduistischen Denken sind Menschen mit Behinderung eine Strafe der Götter und werden darum  vom normalen Leben ausgeschlossen. Bei den Christen hat aber ein Umdenken eingesetzt und die Behinderten geraten neben den Dahlit und anderen Benachteiligten immer stärker in den Fokus der sozialen Arbeit. So wurde in Zusammenarbeit mit der Bibelschule für Eltern und Behinderte ein Aktionstag im Zoo durchgeführt werden, der für alle Teilnehmenden zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Was bleibt sind wunderbare Eindrücke und unvergessliche Begegnungen.